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Ratgeber

Elektroauto laden in Düsseldorf: Säulen, Tarife, Alltag.

Wo in Düsseldorf geladen wird, was AC und DC unterscheidet, wie Ladetarife funktionieren und wie Sie ohne eigene Garage zurechtkommen.

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BYD Düsseldorf

Die Ladefrage entscheidet in Düsseldorf häufiger über die Anschaffung als der Fahrzeugpreis. Wer eine eigene Garage hat, muss kaum nachdenken. Wer im Altbau ohne Stellplatz wohnt, sollte vorher rechnen. Dieser Beitrag ordnet die Möglichkeiten.

Die drei Ladewege

Zuhause an der Wallbox (AC): mit 11 kW über Nacht immer voll. Der günstigste Strom, weil zum Haushaltstarif. Voraussetzung ist ein eigener Stellplatz — Details im Beitrag Wallbox in Düsseldorf.

Öffentlich AC: Laternenparker und Quartiersgaragen. Langsamer, teurer als zuhause, aber flächendeckender verfügbar. Geeignet, wenn das Fahrzeug ohnehin mehrere Stunden steht.

Öffentlich DC (Schnellladen): in etwa einer halben Stunde von 30 auf 80 Prozent. Am teuersten pro Kilowattstunde, dafür schnell. Sinnvoll unterwegs und als Wochenlösung für Menschen ohne eigenen Ladepunkt.

Wo in Düsseldorf geladen wird

Ladepunkte finden sich über das Stadtgebiet verteilt — in Quartiersgaragen, an Supermärkten, an Tankstellen entlang der Ausfallstraßen und in den Parkhäusern der Innenstadt. An den Autobahnkreuzen im Umland stehen die leistungsfähigeren Schnelllader. Die Abdeckung ist deutlich besser als noch vor wenigen Jahren, unterscheidet sich zwischen den Stadtteilen aber erheblich: In Gerresheim, Benrath oder Wittlaer laden die meisten zuhause, in Bilk und Pempelfort ist die öffentliche Infrastruktur der Normalfall.

Tarife verstehen

Der größte Fallstrick für Neueinsteiger. Es gibt drei Abrechnungswege:

  • Ladekarte oder App mit Vertrag: monatliche Grundgebühr, dafür günstigerer Arbeitspreis. Lohnt ab regelmäßiger Nutzung.
  • Ad-hoc-Laden: ohne Vertrag per Karte oder QR-Code. Bequem, aber pro Kilowattstunde am teuersten.
  • Roaming: Ihre Karte funktioniert auch bei fremden Betreibern — häufig mit Aufschlag.

Der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Weg ist erheblich. Wer regelmäßig öffentlich lädt und keinen Tarif vergleicht, zahlt schnell doppelt.

Ohne eigenen Stellplatz — geht das?

Ja, wenn die Wochenrechnung stimmt. Fahren Sie unter 100 Kilometer pro Woche, reicht ein Ladevorgang alle ein bis zwei Wochen. Das lässt sich mit dem Wocheneinkauf verbinden. Fahren Sie täglich 60 Kilometer zur Arbeit, brauchen Sie einen verlässlichen Ladepunkt — am Arbeitsplatz oder in einer Garage. Ohne den wird es unbequem, und das sagen wir Ihnen vor dem Kauf.

Was wir für Sie klären

Wir gehen Ihre typische Woche durch und rechnen aus, wie oft und wo Sie tatsächlich laden müssten. Daraus ergibt sich, ob ein Elektroauto zu Ihrer Situation passt und welche Batteriegröße sinnvoll ist. Sprechen Sie uns an.

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