Die Verbindung zwischen BYD und Mercedes-Benz überrascht viele. Sie ist älter, als die meisten vermuten, und erklärt einen Teil dessen, was heute in BYD Fahrzeugen steckt.
Ein Gemeinschaftsunternehmen ab 2010
BYD und die damalige Daimler AG gründeten 2010 ein Joint Venture für Elektrofahrzeuge im chinesischen Markt. Daraus entstand die Marke Denza. Die Aufgabenteilung war klar: Mercedes brachte Fahrwerksabstimmung, Sicherheitsarchitektur und Erfahrung im Fahrzeugbau ein, BYD die Antriebs- und Batterietechnik.
Über die Jahre verschob sich das Kräfteverhältnis. Mercedes reduzierte seinen Anteil schrittweise, BYD übernahm die Mehrheit und führt Denza heute als eigene Premiummarke oberhalb der BYD Modelle — mit Fahrzeugen wie dem Van D9 und dem Z9 GT.
Was davon in einem BYD steckt
Man sollte die Wirkung nicht überschätzen, aber auch nicht kleinreden. Die Zusammenarbeit hat BYD über Jahre Zugang zu europäischen Standards bei Fahrwerksauslegung, Geräuschdämmung und Crashsicherheit verschafft. Wer heute einen SEAL oder HAN fährt, merkt das an einer Abstimmung, die europäischen Erwartungen näher kommt als bei manchem anderen Importeur.
Denza in Europa
Denza-Modelle werden schrittweise auch in Europa eingeführt. Sie sind oberhalb der BYD Palette positioniert. Für die Kaufentscheidung heute spielt das kaum eine Rolle — verfügbar und über das BYD Netz betreut sind die BYD Modelle.
Und der Mercedes-Vergleich?
Wer BYD und Mercedes als Kaufalternativen vergleicht, vergleicht unterschiedliche Preisklassen. Ein BYD HAN liegt beim Preis dort, wo bei Mercedes die Mittelklasse beginnt, bietet dabei aber Abmessungen und Ausstattung der nächsthöheren Klasse. Der Markenwert und das Händlernetz sprechen für Mercedes, das Preis-Leistungs-Verhältnis für BYD.
Welches Modell in Ihrem Budget die meiste Substanz bietet, klären wir gern im Gespräch.